200. Geburtstag Bahá’u’lláhs

 

200. GEBURTSTAG BAHÁ’U’LLÁH

Am 21. Oktober 2017 hat die Bahá’í-Gemeinde Wiesbaden alle Mitbürger zu der Festveranstaltung anlässlich des 200. Geburtstags ihres Religionsstifters Bahá’u’lláh eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vision Bahá’u’lláhs von der Einheit der Menschheit in ihrer ganzen Vielfalt und den Beitrag, den jeder Einzelnen dazu leisten kann, um eine friedliche Gesellschaft aufzubauen. Das vielfältige Programm war durch kreative Beiträge, musikalische, filmische und schauspielerische Elemente sowie kurze Vorträge über das Wirken Bahá’u’lláhs gekennzeichnet. Im Anschluss an das große Fest unternehmen die Bahá’í, zusammen mit Freunden und Mitbürgern der Stadt Wiesbaden, zahlreiche Aktivitäten, die Einheit und Zusammenhalt in unserer Stadt nachhaltig fördern sollen.

Gratulationen:

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

„Die Bahá’í glauben daran, dass die gesamte Menschheit eine Einheit bildet. Und deshalb setzen sie sich dafür ein, alle Menschen zu respektieren, gleich, woher sie stammen, wie sie leben und woran sie glauben. In unsere Zeit übertragen heißt das, sich für das friedliche Zusammenleben aller Menschen unterschiedlichen Glaubens zu engagieren. Wer in den Schriften Bahá’u’lláhs liest, der weiß, dass er für den offenen Meinungsaustausch ebenso eintrat wie für den Abbau von Vorurteilen.“

Dr. Franz Brendle, Geschäftsführer des Runden Tisches der Religionen in Deutschland

„Die Botschaft Bahá’u’lláhs ist an die ganze Menschheit gerichtet. Worte Bahá’u’lláhs wie »Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger« oder »Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit« inspirieren und spornen zum Handeln an. Angesichts vieler Themen, denen wir uns heute gegenübersehen, gilt es unseren Blick auf die eine Menschheit zu richten. Alle Menschen haben gemeinsame Wurzeln und müssen lernen, gedeihlich zusammenzuleben.“

Michael Bußer, Staatssekretär in der Hessischen Staatskanzlei und Sprecher der Hessischen Landesregierung

„Die Beziehungen der Religionen untereinander sind bis heute ein zentrales Thema auch der Bahá’í. Sie suchen nach ihrem Selbstverständnis nicht die Abgrenzung von anderen Religionen, sondern das Einigende. Die Kernbotschaft der Lehre der Bahá’í fußt ja auf der Überzeugung, wonach die ganze Menschheit als ein Organismus zu sehen ist, dessen Teile – ob einzelne Nationen, Ethnien oder Religionen – nicht wichtiger als das Ganze sind. In allen Religionen sehen sie die Widerspiegelungen derselben Wahrheit. Alle großen Weltreligionen sind nach Verständnis der Bahá’í ihrem Ursprung nach göttlich und sollten eine Einheit bilden.“

Kerstin Schreyer, Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

„Sehr beeindruckend finde ich, dass ein Mittelpunkt der Bahá’í-Religion der Glaube an die Einheit der Menschheit in ihrer Vielfalt ist. Dementsprechend ist den Gläubigen die gesellschaftliche Entwicklung und der soziale Zusammenhalt sehr wichtig. … Religionen können sehr viel zum sozialen Zusammenhalt beitragen. Es ist sehr erfreulich, dass sich die Bahá’í-Religion für die Gleichberechtigung von Mann und Frau einsetzt. Bahá’u’lláh hat sich im 19. Jahrhundert in seinen Schriften mit der Gleichberechtigung von Frau und Mann auseinandergesetzt. … Damit war er seiner Zeit weit voraus. Er war Pionier und Vordenker. Und das über die eigene Religion hinaus.“

Franz Alt, Journalist und Buchautor

„Wenn ich im Jahr 2017 die Worte Bahá’u’lláhs lese, dann spüre ich den leisen Atem einer besseren Zukunft. Was braucht unsere Welt heute mehr als diese moderne Religion, die Sie verkörpern? Dafür danke ich Ihnen.“

Interessiert? Alle Aktivitäten finden Sie hier: kalender

kontaktieren sie uns

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, falls Sie eine Aktivität besuchen, mehr über den Bahá'í-Glauben erfahren, oder die Gemeinde kennenlernen wollen.